Kielwasser-Interview mit Henrike Thomssen - Yacht 15/2015

Die Yacht "Wappen von Bremen III" der gleichnamigen Segelkameradschaft ist unterwegs gen Norden. Ende des Monats übernimmt die Schifferin Henrike Thomssen mit ihrer Crew die Yacht in Tromsö. Um von dort aus Spitzbergen zu umrunden.

Für die Kielwasser-Rubrik der Zeitschrift "Yacht" fragte ich sie also, wie nahe sie dem Nordpol denn kommen möchte. Ist die "Wappen" doch 2004 schon mal bis auf 81° 25´ Nord vorgedrungen. In dem sehr netten, interessanten Gespräch rät die Medizinierin zu Demut statt der Jagd nach Rekorden in den hohen Breiten. Und gewährt einen Einblick in die arbeitsintensive Vorbereitung eines solchen Törns.

Ich drücke die Daumen, dass sich Henrike Thomssens sehnlichster Wunsch erfüllt: "... eine schöne und interessante Reise, von der Crew und Schiff wohlbehalten zurückkehren". Wenn dabei die Umrundung Spitzbergens gelingen sollte, um so besser.

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Protest gegen Ölbohrungen von Shell in der Arktis

Auf 75 Prozent beziffert die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit eines Ölunfalls, wenn Shell künftig in der Arktis Öl fördert. Die Genehmigung dafür hat der Ölkonzern dennoch bekommen. Die "Noble Discover" schleppt gerade die Bohrinsel "Polar Pioneer" ins Zielgebiet. Ab Mitte Juli bis September soll die Probebohrung stattfinden.

Deshalb haben am Samstag, 4. Juli 2015, Greenpeace-Aktivisten in rund 60 deutschen Städten "Save the Arctic!"-Putzlappen gesammelt. Diese werden zum größten Putzlappen der Welt zusammengenäht und Shell übergeben. Bei solch gewagten Bohrungen kann ja ruckzuck mal was daneben gehen.

Natürlich hat sich auch Greenpeace Bremen an der Aktion beteiligt. Passanten wurden animiert, ihre Botschaft an Shell auf einen Putzlappen zu schreiben. Außerdem wurden Unterschriften gegen die Shell-Pläne gesammelt. Ich habe die Aktion auf dem Ziegenmarkt im Viertel fotografiert.

Jeder kann natürlich auch Zuhause einen ausgedienten Putzlappen mit einer Botschaft an Shell versehen und ihn anschließend an Greenpeace e.V., "Arktis-Putzlappen“, Rethedamm 8, 21107 Hamburg schicken.

Schiffsporträt "Pacific" - Yacht 14/2015

Der maritime surrealistische Maler Jürgen Geier hat sich selbst einen Stahlschoner gebaut. Über viele Jahre hinweg hat der Schwabe seine bootsbauerischen Fähigkeit kontinuierlich weiterentwickelt.

So fand ich bei meinem Besuch auf diesem Langfahrboot hohe handwerkliche Kunst und zahlreiche tolle Details vor. Mein Schiffsporträt der "Pacific" erschien in der Rubrik "Das besondere Boot" der Zeitschrift "Yacht".

Kanu Kompakt Lippe im Juni 2015

Die Lippe ist ein ganz besonderer Fluss in Deutschland. Rund 200 Kilometer fließt er von Paderborn bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel. Dicht vorbei an großen Städten ebenso wie beängstigenden Industrieanlagen und Kraftwerken. Da der Fluss jedoch komplett durch Naturschutzgebiete fließt, fühlt man sich ständig ganz weit weg von Lärm, Schmutz und Hektik. Hier lässt sich in eine beeindruckende Palette von Grüntönen eintauchen und eine reiche Tierwelt beobachten. Entweder mehrere Tage am Stück oder in 15 einzelnen Tagestouren. Aber lesen Sie selbst - in meinem neusten Paddelführer des Thomas Kettler Verlags. Ein Bild von Silke ziert den Titel. Einer von rund 100 guten Gründen für Paddeltouren mit meiner Frau.

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Buten & Binnen "Wer kennt Wen?" - TV-Porträt

"Bremen ist zwar eine Großstadt, aber doch so klein, dass irgendwer – über fünf Ecken – immer jemanden kennt, den man selbst auch kennt." Also stellt das Regionalmagazin "Buten & Binnen" jeden Montag jemanden in der Kettenbrief-Rubrik "Wer kennt Wen?" vor. Weiterempfohlen von meinem Freund Arthur P. Zapf (danke dafür) durfte auch ich Anke Plautz und ihrem Team etwas über mich und meine Arbeit erzählen.

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Dokumentation Protest gegen Kohlekraftwerke

Umweltschützer von Organisationen wie Greenpeace, Campact und BUND haben am 8. November 2014 in mehr als 30 Städten in Deutschland dafür demonstriert, dass Deutschland seine Versprechen beim Klimaschutz einhält!

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel haben 2007 selbst vorgegeben, dass Deutschland seinen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 senken muss. Das wird aber nur klappen, wenn in den kommenden Jahren mehrere Kohlekraftwerke vom Netz gehen!

Ich habe den Protest auf dem Bremer Marktplatz fotografiert.

 

Abenteuer Weltwissen Ozeane im November 2014

Kindern ab acht Jahren möchten Kristina Kreitz (geborene Berbig) und ich die Ozeane näher bringen. Deshalb erklären wir im Kindersachbuch "Abenteuer Weltwissen Ozeane" wie das Wasser auf unseren Planeten kam, wie Wale kommunizieren und was jeder von uns für den Schutz der Meere tun kann. Im begleitenden Hörspiel "Algenkompott und Seeungeheuer" schicken wir Professor Kniffelogus und seine jungen Freunde Tom und Tina auf eine Weltumsegelung. Buch und Hörspiel sind jetzt im Buch Verlag Kempen erschienen.

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Kanumagazin 06/2014

Das Schönste an der Arbeit an einem neuen Paddelführer ist ja, dass ich den vorzustellenden Fluss nicht nur ein Mal befahre, sondern über einen längeren Zeitraum mehrmals besuche. Also war ich auch 2014 noch ein paar Mal auf der Lippe in Westfalen unterwegs. Einen Teil meiner Infos und Bilder präsentiere ich auf sechs Seiten des Kanumagazins, um den unteren Flussabschnitt von Hamm bis Wesel vorzustellen. Inklusive meines ersten GoPro-Aufmacherfotos. 

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Dokumentation Plastikmüll im Meer

In allen Meeren befindet sich zu viel Müll. Auf 100 Millionen Tonnen schätzt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in seiner Pressemitteilung vom 27. Juni 2014 die weltweite Abfallmenge in den Meeren. Jährlich kommen bis zu rund sechs Millionen Tonnen hinzu.

600.000 Kubikmeter Müll sollen alleine in der Nordsee schwimmen. Drei Viertel davon bestehen aus Plastik. So lässt sich bei einem Spaziergang am Sylter Weststrand problemlos Plastikmüll – Feuerzeuge, Schuhsohlen, Tüten, Verpackungen, Fischernetze, Leinen, Farbeimer, ... – finden und fotografieren. Obwohl dieser allmorgendlich gesäubert wird. Auch bei Segeltörns im Mittelmeer oder beim Trockenfallen im ostfriesischen Wattenmeer ist das Problem allgegenwärtig.

Gerne stelle ich Redaktionen, die über Plastikmüll in den Meeren berichten möchten, Bildmaterial zur Verfügung.

 

Kanumagazin 04/2014

1996 habe ich mein erstes Faltboot gekauft. Einen Grand Raid II 520 von der damals in Deutschland noch eher unbekannten französischen Werft Nautiraid. Seither habe ich den kontinuierlichen Aufstieg dieses Faltboot-Herstellers aufmerksam beobachtet und bin verschiedene Nautiraid-Boote gepaddelt.

Inzwischen hat der deutsche Generalvertreter Bruno Maitre in Brandenburg einen großen Showroom, in dem er mich im März 2014 empfing. Im Kanumagazin porträtiere ich auf vier Seiten die Firma Nautiraid. Außerdem verrate ich, wie Bruno versucht, etwas französische Lebensart in seine Wahlheimat Deutschland zu bringen.

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