Porträt Boris Aljinovic - Yacht 04/2016

Mit Ende 30 entdeckte der Theater- und Filmschauspieler Boris Aljinovic seine Leidenschaft fürs Segeln. Fortan gab er mächtig Gas. Er suchte sich bewusst anspruchsvolle Törns, beschloss nach seinem Sportküstenschifferschein den Wechsel vom deutschen ins englische Ausbildungssystem und kaufte seine Contessa 32 "Dill". Die segelte er nach Lanzarote und im Herbst 2015 von der Kanareninsel zurück nach Berlin - auf der Atlantiketappe einhand.

Wir trafen uns auf "Dill" zur schwachwindigen, sehr netten Binnensegelei auf der herbstlichen Unterhavel. Hier lernte ich - zumindest theoretisch - den Vier-Fenster-Schluck kennen.

Aljinovic erzählte mir von seiner Arbeit an Theatern oder als Berliner "Tatort"-Kommissar. Vom guten Gefühl, nach einem anspruchsvollen Törn im sicheren Hafen zufrieden auf das Geleistete zurück zu blicken. Und vom Törnplan 2016: gemeinsam mit seinem Sohn nach Island.

In der aktuellen Ausgabe der "Yacht" stelle ich den Vollblutsegler vor.

 

 

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Podiumsdiskussion "Die Zukunft der Wale"

Noch bis 24. April läuft im Bremer Überseemuseum die Ausstellung "Faszination Wale - Mensch. Wal. Pazifik.", die über die Riesen der Meere und ihre Beziehung zum Menschen informiert.

Am Donnerstag, 4. Februar 2016, findet ab 19 Uhr in der Reihe "Weltsichten" ein Podiumsgespräch statt. Gemeinsam mit Dr. Helena Herr vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung in Büsum und dem Filmemacher Ralf Marschalleck spreche ich - als Vertreter von Greenpeace Bremen - über die sich ändernden Lebensbedingungen von Walen. Welchen Einfluss haben Jagd, Forschung, Schiffsverkehr und Umweltbelastungen auf die Meeressäuger und ihren Lebensraum?

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Kielwasser-Interview mit André Freibote - Yacht 23/2015

Regattasegler aus verschiedensten Vereinen möchte die Interessengemeinschaft Sportsegeln Bremerhaven (ISB) zusammenbringen. Dafür hat André Freibote einen Verteiler eingerichtet, über den Interessierte schnell und umkompliziert in Kontakt kommen. Los ging es mit drei E-Mail-Empfängern. Inzwischen sind es über 20 Gleichgesinnte.

Die stetig wachsende Zahl von Freunden des schnellen Segelns treffen sich zum gemeinsamen Training, zum Gedankenaustausch und Coaching. In den Wintermonaten aber auch gerne mal am Stammtisch. Schiffseigner finden so potentielle Crewmitglieder für die nächste Regatta. (Junge) Segler ohne eigenes Boot den Einstieg ins Regattasegeln.

Ich habe André Freibote im Kielwasser-Interview der Zeitschrift "Yacht" gefragt, ob es so schlau ist, die künftigen Gegner auf der Regattabahn auch noch selbst zu stärken. "Natürlich treffen wir uns bei größeren Regatten auch als Konkurrenten - aber als Gegner, die in Freundschaft verbunden sind." Eine schöne Idee.

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Kanumagazin 07/2015

Raoul Steinberg fertigt ganz wunderbare Aleuten- und Grönlandpaddel. In seiner Wuppertaler Wohnung hat er sich dafür eine zehn Quadratmeter große Holzwerkstatt eingerichtet. Ich habe den Bootsbauer mit Schwerpunkt "Herstellung traditioneller Paddel" in seiner "Kammer des Steckens" besucht.

Mein Porträt seiner Ein-Mann-Firma beschreibt die Herstellung und die besonderen Eigenschaften der Steinberg-Paddel. Beleuchtet aber natürlich auch, wie der Paddler Raoul Steinberg vom Student der Medizintechnik mit Schwerpunkt Nukleardiagnostik überhaupt zum Paddelbauer wurde. 

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Revierreport Straße von Gibraltar - Yacht 19/2015

Nach 2010 war ich im Juni diesen Jahres erneut in der Straße von Gibraltar unterwegs. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Yacht" stelle ich die Meerenge auf sieben Seiten vor.

Zunächst habe ich mit einem Mietwagen die spanischen Häfen Andalusiens besucht. Malaga fand ich wieder wunderschön. Dann bin ich in Almeria an Bord der "Egholm" gegangen. Die Nauticat 35 wurde von Lothar, Heiko und Kathrin von Italien ins Ijsselmeer überführt. Ich segelte bis ins portugiesische Faro mit.

Gibraltar begeisterte erneut mit seiner spannenden Geschichte. Die anschließende Passage der Meerenge verlief hingegen diesmal völlig unspektakulär. Flaute, Motorgebrumme und keinerlei Meeressäuger weit und breit. Sehr schade, war mein Besuch bei Katharina Heyers Organisation Firmm in Tarifa einige Tage zuvor doch ebenfalls ohne Walbeobachtungstour geblieben. Da wehte der Levante zu stark. Irgendwas ist ja immer.

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Kielwasser-Interview mit Henrike Thomssen - Yacht 15/2015

Die Yacht "Wappen von Bremen III" der gleichnamigen Segelkameradschaft ist unterwegs gen Norden. Ende des Monats übernimmt die Schifferin Henrike Thomssen mit ihrer Crew die Yacht in Tromsö. Um von dort aus Spitzbergen zu umrunden.

Für die Kielwasser-Rubrik der Zeitschrift "Yacht" fragte ich sie also, wie nahe sie dem Nordpol denn kommen möchte. Ist die "Wappen" doch 2004 schon mal bis auf 81° 25´ Nord vorgedrungen. In dem sehr netten, interessanten Gespräch rät die Medizinierin zu Demut statt der Jagd nach Rekorden in den hohen Breiten. Und gewährt einen Einblick in die arbeitsintensive Vorbereitung eines solchen Törns.

Ich drücke die Daumen, dass sich Henrike Thomssens sehnlichster Wunsch erfüllt: "... eine schöne und interessante Reise, von der Crew und Schiff wohlbehalten zurückkehren". Wenn dabei die Umrundung Spitzbergens gelingen sollte, um so besser.

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Protest gegen Ölbohrungen von Shell in der Arktis

Auf 75 Prozent beziffert die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit eines Ölunfalls, wenn Shell künftig in der Arktis Öl fördert. Die Genehmigung dafür hat der Ölkonzern dennoch bekommen. Die "Noble Discover" schleppt gerade die Bohrinsel "Polar Pioneer" ins Zielgebiet. Ab Mitte Juli bis September soll die Probebohrung stattfinden.

Deshalb haben am Samstag, 4. Juli 2015, Greenpeace-Aktivisten in rund 60 deutschen Städten "Save the Arctic!"-Putzlappen gesammelt. Diese werden zum größten Putzlappen der Welt zusammengenäht und Shell übergeben. Bei solch gewagten Bohrungen kann ja ruckzuck mal was daneben gehen.

Natürlich hat sich auch Greenpeace Bremen an der Aktion beteiligt. Passanten wurden animiert, ihre Botschaft an Shell auf einen Putzlappen zu schreiben. Außerdem wurden Unterschriften gegen die Shell-Pläne gesammelt. Ich habe die Aktion auf dem Ziegenmarkt im Viertel fotografiert.

Jeder kann natürlich auch Zuhause einen ausgedienten Putzlappen mit einer Botschaft an Shell versehen und ihn anschließend an Greenpeace e.V., "Arktis-Putzlappen“, Rethedamm 8, 21107 Hamburg schicken.

Schiffsporträt "Pacific" - Yacht 14/2015

Der maritime surrealistische Maler Jürgen Geier hat sich selbst einen Stahlschoner gebaut. Über viele Jahre hinweg hat der Schwabe seine bootsbauerischen Fähigkeit kontinuierlich weiterentwickelt.

So fand ich bei meinem Besuch auf diesem Langfahrboot hohe handwerkliche Kunst und zahlreiche tolle Details vor. Mein Schiffsporträt der "Pacific" erschien in der Rubrik "Das besondere Boot" der Zeitschrift "Yacht".

Kanu Kompakt Lippe im Juni 2015

Die Lippe ist ein ganz besonderer Fluss in Deutschland. Rund 200 Kilometer fließt er von Paderborn bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel. Dicht vorbei an großen Städten ebenso wie beängstigenden Industrieanlagen und Kraftwerken. Da der Fluss jedoch komplett durch Naturschutzgebiete fließt, fühlt man sich ständig ganz weit weg von Lärm, Schmutz und Hektik. Hier lässt sich in eine beeindruckende Palette von Grüntönen eintauchen und eine reiche Tierwelt beobachten. Entweder mehrere Tage am Stück oder in 15 einzelnen Tagestouren. Aber lesen Sie selbst - in meinem neusten Paddelführer des Thomas Kettler Verlags. Ein Bild von Silke ziert den Titel. Einer von rund 100 guten Gründen für Paddeltouren mit meiner Frau.

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Buten & Binnen "Wer kennt Wen?" - TV-Porträt

"Bremen ist zwar eine Großstadt, aber doch so klein, dass irgendwer – über fünf Ecken – immer jemanden kennt, den man selbst auch kennt." Also stellt das Regionalmagazin "Buten & Binnen" jeden Montag jemanden in der Kettenbrief-Rubrik "Wer kennt Wen?" vor. Weiterempfohlen von meinem Freund Arthur P. Zapf (danke dafür) durfte auch ich Anke Plautz und ihrem Team etwas über mich und meine Arbeit erzählen.

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